Auswanderer Buecher

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Mittwoch, 15. Juni 2011

Soksan Dance Club in Siem Reap

Man sagt dem Sok San Club in Siem Reap nach, das dort das heisseste Pflaster ist. In jeder Beziehung. Es gibt da die heissesten Frauen. Hatte mein Motofahrer mir zumindest erzaehlt. Er sagte mir auch, hinter vorgehaltener Hand "und die tanzen dort sogar!" Aha! Ich dachte eigentlich jetzt wuerde er mir etwas ganz schlimmes erzaehlen wollen.

Aber in Siem Reap ticken die Uhren etwas anders. Vergleichbar ist Siem Reap vielleicht ein bischen mit Vatikanstadt. Beide liegen sozusagen im Schatten ihrer heiligen Staetten. Es gibt anders als in Phnom Penh oder Sihanoukville keine verruchte Barszene. Jedenfalls nicht offen.
Wer suchet der findet. Aber hier muss man erst wissen wo man suchen muss.
Soksan hat jedenfalls eine Ausnahmegenehmigung die nicht von schlechten Eltern ist. Offiziell ist Gogo-Dancing eigentlich in Kambodscha untersagt. Hier im Soksan geht es. Oh Du schoenes Siem Reap.

Sorry leider nur mit dem Handy - Fotos verboten
Also konnte ich nicht umhin mir "The Hottest Club in Siem Reap" anzusehen.
Man geht nur wenige Meter die Strasse in Richtung Nachtmarkt, schraeg gegenueber des Supermarktes an der Ecke. Ein Eingang der eher an ein Spielcasino denken laesst. Geoeffnet wurde um 7 Uhr abends. Da ich nicht gerne der erste bin, beschloss ich, erst nett essen zu gehen und so 9.30 ins Soksan zu gehen.

Der Club war schon recht voll, man konnte das schon von aussen hoeren. Musik bis zum abwinken. Funk. R&B, Rap, Hip Hop, Classic House und jede Menge Frauen drin. Und tatsaechlich die tanzten wie aufgezogen in knappen Outfits an den verchromten Stangen zu heissen Beats. Cooler Laden, irgendwie.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Besuch in einem Khmer - Dance Club



Das kann eine (zumindest fuer Auslaender) sehr witzige Sache sein. Die Taenze die dort vorherschen sind etwas gewoehnungsbeduerftig. Eine Art Gesellschaftstanz wie wir diese kennen, gemixt mit Apsara-Dancing zu Foxtrott-Musik. Irgendwie wie in einem dieser alten Peter Alexander Filme.

Aber es macht Spass mit Khmers zu feiern. Es sind nette und lustige Leute und im Gegensatz zu anderen Asiaten oder Expats wissen sie sich in den Lokalen zu benehmen. Keiner wird schief angesehen oder angepoepelt und wenn man jemand versehentlich anstoesst, entschuldigt man sich hoeflich.

Samstag, 28. Mai 2011

Apsara Show im Temple Club in Siem Reap

Der Temple Club und Bar in der Bar Street in Siem Reap hat irgendwas. Nomen est omen sagt man. Irgendwie sieht das Teil wie ein Tempel aus, besonders der Eingang und Abends ist das Teil bestimmt genau so proppevoll wie ein Tempel am Khmer Neujahr.

Man sitzt sehr gemuetlich auf weichen Sesseln, oder Kissen und hat eine sehr grosse Auswahl an qualitativ sehr guten Speisen. Die Kueche bietet alles auf was man sich wuenscht. Khmer, Thai, Chinesisch, Deutsch, Oesterreichisch, American Fastfoods genau so wie Australien BBQs. Fuer rund 6 US$ gibts ein supersaftiges und zartes Filetsteak mit einheimischem Kampot-Pfeffer und Grillkartofeln. Salat inklusive. Was moechte man mehr?

Wenn man etwas fuers Auge haben moechte, kann man die geschwungene Treppe hinauf in die obere Etage gehen. Der Temple Balkony nennt sich das. Hier finden allabendlich klassische Apsara-Tanauffuehrungen statt. Kostenlos! Dargeboten von huebsch anzusehenden Khmergirls. Am Wochenende gibts zusaetzlich Liveacts mit wechselden Bands oder Interpreten.

Wer moechte kann auch Billard spielen und findet dabei vielleicht sogar eine Begleiterin fuer den Nachhauseweg.

Am Anfang als ich noch im Hotel wohnte, war der Temple Club morgends immer meine bevorzugte Fruehstuecksdestination.